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Alle Datenübernahmeverfahren laufen nach demselben Grundmuster ab:
Auch das spätere Einspielen von Datenübernahmen in der korrekten Reihenfolge spielt dabei eine wichtige Rolle. Es macht wenig Sinn, offene Posten vor den Kreditoren oder Debitoren zu übernehmen. Ein genauer Projektplan für diese Aktivitäten ist ein absolutes Muss. Es sollte auch vor der Eckdatenübernahme geklärt werden, welche Prozesse noch in der "alten Firma" abgewickelt werden sollen und welche Vorgänge in der "neuen Firma" neu entstehen sollen (Bestellungen, Prozessaufträge, Kundenaufträge). Häufig kann das Übernahmevolumen schon dadurch erheblich reduziert werden, indem man offene Bestellungen, Kundenaufträge und andere bereits begonnene Geschäftsprozesse in der alten Organisationsstruktur abschließt. Durch die erforderliche Nachbearbeitung solcher offenen Prozesse wird als positiver Nebeneffekt das System einer gründlichen Bereinigung unterzogen, was die Qualität der Daten erheblich verbessert. Nicht zu unterschätzen sind auch die recht hohen Aufwendungen für die Integrations- und Funktionstests. Hier müssen alle Geschäftsprozesse neu durchgetestet werden, da häufig die mandantenübergreifenden Einstellungen im Zielsystem vergessen werden. Dies kann dazu führen, dass beim Go-Live alles stillsteht. |
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